Ist Ihr Messmittel genau genug für die Toleranz?
Prüfen Sie zunächst grob über das Messunsicherheitsverhältnis, ob Ihr Messmittel überhaupt in Frage kommt, und ermitteln Sie anschließend die Fähigkeitskennwerte Cg und Cgk aus einer Messreihe an einem Prüfnormal.
Cg und Cgk beschreiben die Eignung eines Messmittels als Verhältnis von zulässiger Toleranz zu Streuung (Cg) bzw. Streuung und systematischer Abweichung (Cgk). Üblicher Mindestwert in der Praxis: 1,33.
Toleranz & Messunsicherheit
Richtwert: unter 15 % der Toleranz gilt allgemein als unkritisch, über 30 % als kritisch. Werte dazwischen sind im Einzelfall zu bewerten.
Messreihe am Prüfnormal
Für Cg und Cgk wird ein Prüfnormal mit bekanntem Referenzwert wiederholt gemessen (üblich: 25–50 Messungen). Tragen Sie die Einzelwerte ein, oder geben Sie Mittelwert und Streuung direkt an, falls bereits berechnet.
Cg / Cgk — Ihre Eingaben
Die Berechnung folgt dem gängigen, vereinfachten Cg/Cgk-Modell (angelehnt an Verfahren 1) und ersetzt keine vollständige, normgerechte Prüfmittelfähigkeitsuntersuchung nach VDA 5 oder MSA. Grenzwerte sind allgemeine Richtwerte und können je nach Branche oder Kundenanforderung abweichen.