Rechner 06

Ist Ihr Messmittel genau genug für die Toleranz?

Prüfen Sie zunächst grob über das Messunsicherheitsverhältnis, ob Ihr Messmittel überhaupt in Frage kommt, und ermitteln Sie anschließend die Fähigkeitskennwerte Cg und Cgk aus einer Messreihe an einem Prüfnormal.

DIN ISO 22514-7

Cg und Cgk beschreiben die Eignung eines Messmittels als Verhältnis von zulässiger Toleranz zu Streuung (Cg) bzw. Streuung und systematischer Abweichung (Cgk). Üblicher Mindestwert in der Praxis: 1,33.

Toleranz & Messunsicherheit

Gesamte Toleranzbreite, z. B. bei ± 0,01 mm eingeben: 0,02 mm.
Aus dem Kalibrierschein oder Datenblatt des Messmittels.
Messunsicherheitsverhältnis
0%der Toleranz
Messunsicherheit im Verhältnis zur Toleranz
Bewertung
Geeignet

Richtwert: unter 15 % der Toleranz gilt allgemein als unkritisch, über 30 % als kritisch. Werte dazwischen sind im Einzelfall zu bewerten.

Messreihe am Prüfnormal

Für Cg und Cgk wird ein Prüfnormal mit bekanntem Referenzwert wiederholt gemessen (üblich: 25–50 Messungen). Tragen Sie die Einzelwerte ein, oder geben Sie Mittelwert und Streuung direkt an, falls bereits berechnet.

15 Werte erkannt

Cg / Cgk — Ihre Eingaben

Kalibrierter Sollwert des verwendeten Prüfnormals.
Cg (Streuung)
0.00 Geeignet
Cgk (Streuung + Lage)
0.00 Geeignet
Systematische Abweichung |x̄ − Referenz|
0.0000 mm
Übliche Mindestanforderung: Cg und Cgk jeweils ≥ 1,33. Werte zwischen 1,00 und 1,33 gelten als bedingt geeignet, darunter als nicht geeignet.

Die Berechnung folgt dem gängigen, vereinfachten Cg/Cgk-Modell (angelehnt an Verfahren 1) und ersetzt keine vollständige, normgerechte Prüfmittelfähigkeitsuntersuchung nach VDA 5 oder MSA. Grenzwerte sind allgemeine Richtwerte und können je nach Branche oder Kundenanforderung abweichen.